Aus Hof 4 wurde der »Kunsthof AlexandrowkaVier« mit Kunsthandwerklichem, Trödel und Antiquitäten und feinen hausgemachten Spezialitäten. Die Kolonisten Catharina Schüssler und Michael Sämann und der feste Kreis ihrer Künstlerfreunde Astrid Germo, Petra Gräwe, Olga Maslo, Mareile Manthey, Renzi & Michaela sind seit vier Jahren die originellen Gestalter der kleinen Kunst-Oase am äußeren Bogen der Alexandrowka. »AlexandrowkaVier« ist mittlerweile ein unentbehrlicher Baustein unserer Festivalarchitektur.
Wer einmal das zum Hofladen umgestaltete Gewächshaus des Alexandrowka-Hofes 5 betreten hat, will nicht mehr gehen. Höchstens mit einem erstandenen Produkt aus dem farbenreichen Angebot von nützlichen Dingen für Haus und Garten, die die Besitzerin und Kolonistin, Anja Rohwerder, zum großen Teil selbst herstellt. Zum Festival war der Zugang zur Wiese hinter dem Haus geöffnet. Hier durfte man picknicken, unter'm Baldachin sitzen und die Seele baumeln lassen.
Zum ersten Mal öffnete Familie Beck aus Haus Nr. 9 ihre Hoftore. In Zusammenarbeit mit der in Potsdam wirkenden, russischen Künstlerin Lidya Kwaschny, die einige ihrer Bilder (Öl auf Leinwand) zur Verfügung stellte, errichteten sie eine imposante Wiesengalerie. Peter Beck hatte für diesen Anlass ein hölzernes Gerüst gebaut, das als Aufhängung der großformatigen Bilder diente und ihre Wirkung noch erhöhte. Die Idee, Kunst und Garten im Gartenbau-Denkmal Alexandrowka zusammen zu führen, funktionierte großartig und zog sehr viele Besucher an.
Eines der lauschigsten Plätzchen der Alexandrowka ist das Anwesen der Familie Wilhelm. Frau Wilhelms Kuchen ist legendär, die Aussicht auf die Obstgärten wunderbar, die Atmosphäre familiär. Seit 2009 sind die Kolonisten von Haus 10 treue Partner unseres Alexandrowka-Festes und aktive Mitglieder der Alexandrowka-Singgemeinschaft.
Hier nahm vor etwa einem Jahrzehnt die Initiative des Offenen Gehöftes seinen Anfang, als die Familie Andres beschloss, in Abständen Haus und Garten für Besichtigungen zu öffnen. Haus, Einrichtung und Garten richteten sie denkmalgerecht wieder her und legten neue Spuren zum alten Unteroffizier Iwan Timofeiff, der erste Bewohner des Hauses. Anne und Lutz Andres erzählten aus 185 Jahren Alexandrowka-Geschichte und darüber, was es heißt, wenn ein russischer Soldatensänger eine preußische Bauernwirtschaft übernimmt.

